Magische Orte zur Inspiration

29. Februar 2012

Auf meiner letzten Recherchereise im Sommer 2011 in Cornwall habe ich auch magische Orte besucht, um mir zusätzlich zur anregenden Landschaft und den zahlreichen literarischen Vorbildern auch esotherische Inspiration zu holen. Jetzt, Ende Februar, in der usseligen Zeit, fällt mir als besonderes Erlebnis der Mên-An-Tol ein, was Cornish ist und treffend „Lochstein“ heißt, wie man auf dem Bild erkennen kann. Dieser Stein und ähnliche Gebilde stammen aus der Jungsteinzeit bis Bronzezeit. Sie dienten kultischen Zwecken und vermutlich auch der geistigen Reinigung.

Der Legende zufolge kriecht man durch den Lochstein – das bietet sich ja auch geradezu an. Alles andere wäre doch aufgesetzt: Woher in dieser verlassenen Heidegegend einen passenden Ball nehmen, der da durch passt? Worauf durch das Loch schießen, wenn weit und breit nichts zu sehen ist außer Ginster und Erika? Was kann man sonst noch mit dem Loch anfangen? Ach, das wollen wir doch gar nicht wissen …

Mein Reiseführer sagte mir, der Stein sei bekannt dafür, Rückenschmerzen zu heilen. Was einer der Gründe war, mich gerade für diesen magischen Ort zu entscheiden, denn „Rücken habe“ ich oft. Doch wie viele kultische Steine ist auch der Mên-An-Tol M ein Multifunktionsstein, und das sollte man oder besser frau unbedingt vorher wissen: Einmal durchkriechen heißt: hilft bei Rückenbeschwerden. Mehrmals durch: Kindersegen!

Der Kriechstein "gegen Rücken"

Zum Glück wusste ich das vorher. Ich bin einmal durch, für meinen Rücken.

Und weil ich schon einen wunderbaren erwachsenen Sohn habe.

 

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  © Ulrike Rudolph » www.autorin-rudolph.de » IMPRESSUM