Romane

Kino im Kopf

Was ich an Romanen so mag, ist der „Film“, der sich in meinem Kopf aus den Erfahrungen und Gedanken anderer Menschen zu etwas ganz Eigenem zusammensetzt. Ich kann mich zwar mit anderen darüber austauschen, Rezensionen schreiben, aber „der Film“ ist mein eigener, die Figuren sehe nur ich, die Schlüsselerlebnisse und die folgende Entwicklung, die Wendepunkte und den Höhepunkt: So wie ich das sehe, sieht es kein anderer. Da kann kein noch so guter Film mithalten.

Schreiben als Gestalten


Je klarer ich die gesamte Geschichte schon vorher sehe - als meinen eigenen Film im Kopf, desto einfacher wird das Schreiben. Themen oder auch Figuren springen mich an, arbeiten eine Weile in mir und dann beginne ich mit der Recherche. Schon dabei wird klar, ob die Geschichte etwas taugt oder in den Papierkorb wandert. Richtig spannend wird es, wenn ich nachts aufstehe und mit Füller die ersten zehn, zwanzig Seiten skizziere, grobe Plotentwürfe oder Charakterzeichnungen. Funktioniert die Story jetzt gut, diktiere ich den mit grüner Tinte notierten Entwurf in den PC. Der weitere Schreibprozess ist immer wieder neu und kann ganz unterschiedlich ablaufen.



Die Macht der Figuren

Obwohl Serien heute überall gefragt sind, habe ich die Laura-Fowler-Serie nicht bewusst als solche angelegt. Acht Romane von mir sind in der Jugendbuchreihe zum Englischlernen des tandem Verlags erschienen. Es hängt stark von der Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit der Figuren ab, ob sie als Serienhelden taugen. Ein Ermittlerteam erscheint mir serientauglicher ist als eine Thriller-Hauptfigur, die immer wieder per Zufall in irgendwelche Verbrechen hinein gezwungen wird.

Wer ist Tess Ansgard?

Unter dem Pseudonym "Tess Ansgard" habe ich 2014 einen Roman in Fantasy-Genre und 2015 einen Medizinthriller veröffentlicht, die beide auch als E-Book erhältlich sind. Mehr zu den Tess-Ansgard-Büchern...