Notizen

Aktueller Bezug: Pfleger tötet 99 Menschen

30. Juni 2016

IMG_9367Es ist nicht schön, wenn die Realität den Roman einholt, wie jetzt bei Finaltherapie geschehen, dem Medizinthriller meines Alter Egos Tess Ansgard.

Der schon wegen mehrfachen Mordes inhaftierte Delmenhorster Krankenpflegers Niels H. steht im Verdacht, eine unglaublich hohe Anzahl von Menschen zu Tode gespritzt zu haben. Sein Motiv soll sein, dass er sie in Lebensgefahr bringen wollte, um sich dann als Lebensretter darstellen zu können. Siehe auch Spiegel Online.

In Finaltherapie geht es unter anderen auch um Sterbehilfe, aber da ist die Motivlage eine komplett andere. Der Roman lotet die emotionalen Verflechtungen zwischen Krankenhauspersonal und Kranken aus, versucht zu verstehen, was Totkranke und Helfende bewegt. (mehr …)

Adventsaktion Finaltherapie

14. Dezember 2015

Finaltherapie - Tess AnsgardBei meinem Alter Ego Tess Ansgard gibt es noch bis zum 24. Dezember eine Adventsaktion zu dem Medizinthriller „Finaltherapie“. Das E-Book kostet in dieser Zeit statt 5,99 nur 1,99 €. Hier gehts zur Aktion.

 

Und darum geht es in dem Roman: Die junge Ärztin Sarah Benrath steht vor wichtigen Entscheidungen: Soll sie Teilhaberin in der Laborpraxis werden, in der sie seit dem Tod ihres Freundes Mark vor über einem Jahr arbeitet? Oder soll sie an das Krankenhaus zurückkehren, in dem sie beide vorher beschäftigt waren?

 

Sie ist von Selbstzweifeln geplagt: als Ärztin, weil sie wegen ihrer Familiengeschichte ihre Fähigkeiten anzweifelt. Und als Mensch, weil Mark sich das Leben genommen haben soll, ohne das sie etwas von einem inneren Konflikt geahnt hätte. Sie glaubt nicht an Selbsttötung, und sie fühlt sich verfolgt und bedroht. Alle aus ihrem Umfeld tun das als Überspanntheit ab. Alle außer Kilian, ihrem neuen Lebensgefährten. (mehr …)

Hybridherz

17. November 2015

Die sechzehnjährige Leonie wäre gern ein ganz normales Mädchen mit einer ganz normalen Familie. Doch eine mysteriöse Krankheit macht sie zur Außenseiterin. Zu allem Überfluss haben ihre Eltern auch noch Geheimnisse vor ihr. Kann sie ihnen überhaupt vertrauen?

Nach einem Unfall geschehen beängstigende Dinge: Leonie fällt ins Koma, ist bewegungslos ans Bett gefesselt, und bekommt doch mit, was um sie herum geschieht. Und sie entdeckt weitere unerwartete Fähigkeiten an sich. Ganz klar: Sie ist anders als andere Menschen.

Aber gerade diese Andersartigkeit gibt ihr jetzt die Möglichkeit, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und ihre wahre Herkunft zu enthüllen. Allerdings muss sie befürchten, dass die ihr so nützlichen Fähigkeiten für andere eine große Gefahr bedeuten. (mehr …)

Kreativer Abstand zu mir selbst

22. Oktober 2014

englandAndere nennen es schlicht Urlaub. Ich nenne es kreativen Abstand zu mir selbst gewinnen. Das bedeutet reisen für mich. Und wieso „kreativ“? Und „Abstand zu mir selbst“?

Urlaub heißt für mich immer reisen, denn zu Hause kann ich kaum abschalten, weil dort auch mein Arbeitsplatz ist. Den kann ich mir zwar nett einrichten, ich kann ihn aufräumen und mit nettem Schischi einladend gestalten. Doch tatsächlich überwiegen hier die (Schreib)-Erfahrungen der letzten Jahre die neuen Kleinigkeiten. Und das ist neuen Ideen nicht förderlich. (mehr …)

Schreibprogramm im Test: DramaQueen 1.5.0

16. Juni 2014

DramaQueen ist eine Drehbuch-Software. Ich habe meine Pro-Version aber sofort an einem Romanprojekt und anschließend an einer Kurzgeschichte getestet. Beides, das sage ich gleich vorweg, hat mir viel Spaß gemacht und zudem meine Arbeit sehr erleichtert.

Ich schreibe viel, und an unterschiedlichen Projekten gleichzeitig. Manchmal liegen Tage dazwischen, bevor ich an ein begonnenes Projekt zurückkehre. Da ist es hilfreich, wenn ich meine Material- und Ideensammlung, erste Formulierungen und Szenenentwürfe an einem Ort aufbewahre. Das war und ist seit dem Test DramaQueen. Das Programm hilft mir, Geschichten zu entwickeln, zu schreiben, zu analysieren und zu visualisieren.  

Und das geht so: Hauptbestandteile (auf dem Bildschirm in Spalten von links nach rechts angeordnet und aus- bzw. einblendbar) des Programms sind:

Storytelling – eine besonders für den Spannungsaufbau wichtige Funktion, die je nach Storyline/Handlungsstrang anzeigt, wie eine Entwicklung verläuft, wo Wendepunkte liegen und wie der Spannungsbogen verläuft.

Für die Funktion „Visualisierung“ ist das sehr wichtig, weil man hier erkennt, ob man seinen Zweck erfüllt. (Elizabeth George hat einmal bei einer Lesung gesagt, sie hätte Ihren Roman wie eine Eieruhr angelegt, wo zu Anfang die Handlungsstränge parallel laufen, sich dann annähern, überschneiden und dann wieder trennen. So etwas kann man mit diesem Programm tatsächlich sichtbar machen.) (mehr …)

A Window of Opportunity

14. Februar 2014

windowZu den absolut magischen Orten des vergangenen Jahres gehört der Nationalpark Arches in den USA. Dieser doppelte Bogen war so gigantisch und filigran zugleich, dass ich dort ungewöhnlich lange bleiben musste, obwohl mein Begleiter weiter wollte, weil es noch so viel zu entdecken gab. 

Mitgenommen habe ich aus der Nähe der Parks – insgesamt haben wir 6 Stück besucht – jeweils ein Beutelchen mit Sand. Ihr würdet staunen, wie viele Nuancen von Orange es gibt. Die Tüten beziehungsweise die Inhalte warten jetzt darauf, großflächig vermalt zu werden. Ich werde den Sand mit transparenter Acrylpaste mischen und mich dann treiben lassen.

Das „Fenster der Möglichkeiten“ begleitet mich in meinem Alltag und hilft mir immer wieder, neue kreative Anläufe zu finden. Beim Schreiben wie beim Malen.

 

Anregende Orte: Fowey in Südengland

14. Januar 2014

FoweyWie ihr ja an den Lernromanen seht – und wer meine Beschäftigung als Redakteurin eines Business-Englisch-Newsletters kennt, weiß es ohnehin -, habe ich einen besonders starken Bezug zu England. Vor einiger Zeit war ich auf einer Recherchereise in Südengland.

Fowey ist ein kleiner Fischerort an der südlichen Küste Cornwalls. Dort hat viele Jahre lang Daphne du Maurier gelebt, in einem kleinen Fährhaus, das im vergangenen Jahr noch ihr Sohn bewohnte. Deshalb kann man es leider nicht besichtigen. Aber es stand zum Verkauf, also ist Hoffnung …

In der Daphne-du-Maurier-Buchhandlung im Ort habe ich eine besonders schöne Ausgabe Ihres Romans “Rebecca” erstanden, den Alfred Hitchcock verfilmt hat. Es hat sich gelohnt, den Roman nochmal zu lesen. Und den Kurzgeschichtenband „The Birds“, danach entstand der Hitchcock-Film „Die Vögel“ habe ich auch noch gleich mitgenommen. (mehr …)

Eisheilige …

13. Mai 2013

 

Eisheilige, Regenbogen, kalte Füße …

Dabei soll der Mai doch alles neu machen. Macht er auch. Und der Regenbogen vor meinem Arbeitszimmerfenster macht mir Freude, trotz der Kälte, ebenso wie die Rosen, die sich nun schon seit über einer Woche dem Verwelken entgegenstrammen. (mehr …)

Neuerscheinung im Februar

4. Februar 2013

Family Affairs, der 7. Roman zum Englischlernen ist da

Schöne Sommerferien? Von wegen! Linda wäre überall auf der Welt lieber als mit ihrer Familie in Cornwall!

Als ihre Eltern für ein paar Tage auf eine Insel vor der Küste fahren, ist sie erleichtert und trifft ihren Freund Cooper, der von Zuhause anreist. Doch das Glück währt nur kurz, denn plötzlich verschwindet Lindas jüngerer Bruder Jamie. Ist ihm etwas zugestoßen? (mehr …)

Reset und ab!

14. Januar 2013

Die ruhigen Tage am Anfang des Jahres habe ich genutzt, um meinen PC resetten und von aller Schadware befreien zu lassen. Meinen eigenen Reset habe ich im Schnee durchgeführt.

Das Jahr begonnen habe ich mit einem Besuch in der wunderbaren David-Hockney-Ausstellung im Museum Ludwig in Köln, die ich nur empfehlen kann. Besonders den Kunstinteressierten unter euch, die sich mit technischen Hilfsmitteln wie Readern, Handys und IPads schwer tun. Man kann sie nämlich nicht nur zum Lesen und Betrachten nutzen, sondern auch zum Erschaffen von Kunstwerken. (mehr …)

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