Reisen

Kreativer Abstand zu mir selbst

22. Oktober 2014

englandAndere nennen es schlicht Urlaub. Ich nenne es kreativen Abstand zu mir selbst gewinnen. Das bedeutet reisen für mich. Und wieso „kreativ“? Und „Abstand zu mir selbst“?

Urlaub heißt für mich immer reisen, denn zu Hause kann ich kaum abschalten, weil dort auch mein Arbeitsplatz ist. Den kann ich mir zwar nett einrichten, ich kann ihn aufräumen und mit nettem Schischi einladend gestalten. Doch tatsächlich überwiegen hier die (Schreib)-Erfahrungen der letzten Jahre die neuen Kleinigkeiten. Und das ist neuen Ideen nicht förderlich. (mehr …)

A Window of Opportunity

14. Februar 2014

windowZu den absolut magischen Orten des vergangenen Jahres gehört der Nationalpark Arches in den USA. Dieser doppelte Bogen war so gigantisch und filigran zugleich, dass ich dort ungewöhnlich lange bleiben musste, obwohl mein Begleiter weiter wollte, weil es noch so viel zu entdecken gab. 

Mitgenommen habe ich aus der Nähe der Parks – insgesamt haben wir 6 Stück besucht – jeweils ein Beutelchen mit Sand. Ihr würdet staunen, wie viele Nuancen von Orange es gibt. Die Tüten beziehungsweise die Inhalte warten jetzt darauf, großflächig vermalt zu werden. Ich werde den Sand mit transparenter Acrylpaste mischen und mich dann treiben lassen.

Das „Fenster der Möglichkeiten“ begleitet mich in meinem Alltag und hilft mir immer wieder, neue kreative Anläufe zu finden. Beim Schreiben wie beim Malen.

 

Juwelen der Leichtigkeit

17. Oktober 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

In Dolceaqua in Ligurien fand ich dieses „Juwel der Leichtigkeit“, wie Claude Monet die aus dem 13. Jahrhundert stammende Ponte Vecchio über den Fluss Nervia nannte. Sie hat ihn zu einem Gemälde inspiriert. Tatsächlich ist die Brücke ein Meisterwerk der Baukunst: Naturstein, so verfugt, dass der weite Bogen stabil ist und über dem Wasser zu schweben scheint.

„Juwelen der Leichtigkeit“ sollten auch Romane und andere literarische Texte sein: mühelos und leicht, trotzdem in der Lage, „schwere“ Themen und Gedanken zu tragen und zu transportieren.

Hier geht es zum Blog!

(mehr …)

Recherchereise durch Südengland

11. Juli 2012

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe mir den Urlaub verdient: Ein Sachbuch geplant, geschrieben, abgegeben und die Fahnen abgesegnet, ein Jugendbuch beendet, einen Vertrag für einen neuen Jugendkrimi in der Tasche. Daneben läuft der normale Wahnsinn weiter, jeden Tag.

Mit den Seitenspinnerinnen habe ich auf ein paar wundervollen Kreativtagen neue Projekte besponnen. Drei neue Kladden sind dafür vorbereitet, Orte angedacht, Charaktere und Plots grob entworfen. Nun müssen sie an der Realität wachsen. (mehr …)

Magische Orte, Teil 2

2. Mai 2012

Nicht nur räumlich ferne Orte inspirieren mich, sondern auch zeitlich ferne.

Gestern habe ich eine Reise in meine eigene Vergangenheit unternommen. Als Kind habe ich fast alle Wochenenden und später auch die Sommerferien bei meiner Oma in Werne an der Lippe verbracht. Mein Opa – den ich leider nicht mehr kennen gelernt habe – war in der Zeche dort angestellt. Ich war zuletzt im Alter von 14 dort.

Auf der Rückseite der Zeche war eine riesige Wiese, die unser Spielplatz war. Heute sind dort Gärten, es ist nur ein schmaler Zuweg übrig geblieben. Das Haus ist erhalten und vollkommen unverändert, nicht mal gestrichen sieht es aus. (mehr …)

Magische Orte zur Inspiration

29. Februar 2012

Auf meiner letzten Recherchereise im Sommer 2011 in Cornwall habe ich auch magische Orte besucht, um mir zusätzlich zur anregenden Landschaft und den zahlreichen literarischen Vorbildern auch esotherische Inspiration zu holen. Jetzt, Ende Februar, in der usseligen Zeit, fällt mir als besonderes Erlebnis der Mên-An-Tol ein, was Cornish ist und treffend „Lochstein“ heißt, wie man auf dem Bild erkennen kann. Dieser Stein und ähnliche Gebilde stammen aus der Jungsteinzeit bis Bronzezeit. Sie dienten kultischen Zwecken und vermutlich auch der geistigen Reinigung.

Der Legende zufolge kriecht man durch den Lochstein – das bietet sich ja auch geradezu an. Alles andere wäre doch aufgesetzt: Woher in dieser verlassenen Heidegegend einen passenden Ball nehmen, der da durch passt? Worauf durch das Loch schießen, wenn weit und breit nichts zu sehen ist außer Ginster und Erika? Was kann man sonst noch mit dem Loch anfangen? Ach, das wollen wir doch gar nicht wissen … (mehr …)

Ein guter Start

6. Januar 2012

… ist wichtig, nicht nur ins neue Jahr, sondern auch für eine Voicemail. „Ich bin auf dem Weg zum Emir“ erzeugt auf jeden Fall Spannung: auf die Handlung, die sprechende Figur, und wäre dies ein Romananfang auch auf den Autor, die Autorin. Wem der Satz zugeschrieben wird, findet ihr auf meiner Facebook-Seite.

Ich jedenfalls bin gut ins neue Jahr gekommen und wünsche euch und Ihnen das auch.

So sonnig, wie es auf dem Foto ist, geht es in dem Roman nicht zu, an dem ich gerade schreibe. Aber die Gegend trifft es schon: (mehr …)

Hallo, schön, dass Sie hier sind!

5. Dezember 2011

Ich freue mich sehr, dass ich Ihnen endlich eine eigene Website nur für meine kreative Arbeit anbieten kann. In den letzten Jahren hat sich mein Arbeitsschwerpunkt immer mehr hin zum kreativen Schreiben entwickelt, was mir gut gefällt, weil es meiner persönlichen Entwicklung entspricht.

(mehr …)

Zur Facebookseite   //   © Ulrike Rudolph » www.autorin-rudolph.de » IMPRESSUM